Anlässlich der Herbstversammlung 2008 habe ich als Präsident des Sportfischervereins Kreuzlingen die Mitglieder aufgerufen, eine Arbeitsgruppe "Küchenbau" zusammenzustellen.
Dazu ist zu erwähnen, dass sich der Vorstand bis zu diesem Zeitpunkt schon mehrere Stunden mit dem Gedanken "Küchenbau" auseinandergesetzt hatte.
Die "Vision" des Vorstandes hatte jedoch noch Ecken und Kanten. Am Mittwoch, 10 Juni 2009 durfte ich die erste Sitzung der Projektgruppe "Küchenbau" eröffnen. An der
Hauptversammlung 2010 wurde dem Neubau einer Küche von den Mitgliedern zugestimmt und anlässlich der Hauptversammlung 2011 wurde das Budget mit den Baukosten für die Küche
angenommen.
Nun endlich konnte unser Bauführer, Friedrich Probst unter Mithilfe von starken Fischern am Dienstag, 27. Dezember 2011, den ersten Nagel für den Bau der "Kocherhans-Küche"
einschlagen. Wie die Bilddokumentation zeigt, waren die Arbeitstage richtige "Knochenarbeit".
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Dany Rüegg
Der grosse Tag für die Schleppangelfischer
Dienstag, 10. Januar 2012, 1200 Uhr, zählte ich im "Konstanzer-Trichter" ca 18 Boote, welche eine weisse Flagge führten.
Nach den stürmischen und regnerischen Vortagen war heute das perfekte Fischerwetter. Welcher Köder wird erfolgreich sein? Das Wasser ist relativ warm und sehr klar.
Die See ist ruhig. Die Sonne wird sich bestimmt ein wenig gegen die leichte Bewölkung durchsetzen. 5 Zügel hoch am Hund und 3 Zügel an der Tiefseerolle?
Schiesst die Forelle bei diesen guten Sichtverhältnissen nach oben? Perlmutt- oder Blechlöffel? System mit kleinen Köderfischen? Fragen über Fragen.
Die Fänge des heutigen Tages waren erfreulich. Am Abend konnten kapitale Seeforellen, grosse Regenbogenforellen und schöne Saiblinge bestaunt werden. Dazu ist zu erwähnen,
dass die Fischer mit den "Köderfischen" am heutigen Tag keinen Erfolg hatten und diese dann durch Löffel ersetzten. Sie stellten fest, dass zahlreiche untermässige Seeforellen
jagt auf ihre Köderfische machten.
Zufrieden genossen die Schleppangelfischer im Bootsstübli den Abend. Das Fondue von Rolf und Jean schmeckte und der Weisswein hatte die richtige Temperatur. Recht herzlichen
Dank an die Organisatoren und ich bin 2013 wieder dabei.
Sorry, ich habe noch vergessen zu berichten, dass Sepp und ich in diesem Jahr mit dem "Rösli" keinen Erfolg hatten. Dafür brachte uns der "Nidelfisch Pinki" eine 57er
Regenbogenforelle !
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Bericht Dany Rüegg Fotos: Dany Rüegg und Alfredo Sanfilippo
Startschuss "Küchenbau"
Anlässlich der Herbstversammlung 2008 habe ich als Präsident des Sportfischervereins Kreuzlingen die Mitglieder aufgerufen, eine Arbeitsgruppe "Küchenbau" zusammenzustellen.
Dazu ist zu erwähnen, dass sich der Vorstand bis zu diesem Zeitpunkt schon mehrere Stunden mit dem Gedanken "Küchenbau" auseinandergesetzt hatte.
Die "Vision" des Vorstandes hatte jedoch noch Ecken und Kanten. Am Mittwoch, 10 Juni 2009 durfte ich die erste Sitzung der Projektgruppe "Küchenbau" eröffnen. An der
Hauptversammlung 2010 wurde dem Neubau einer Küche von den Mitgliedern zugestimmt und anlässlich der Hauptversammlung 2011 wurde das Budget mit den Baukosten für die Küche
angenommen.
Nun endlich konnte unser Bauführer, Friedrich Probst unter Mithilfe von starken Fischern am Dienstag, 27. Dezember 2011, den ersten Nagel für den Bau der "Kocherhans-Küche"
einschlagen. Wie die Bilddokumentation zeigt, waren die Arbeitstage richtige "Knochenarbeit".
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Dany Rüegg
Tauchgang Fischreiser Arbon
Treffen mit Vorstand ASV-Konstanz
Das jährliche Treffen mit dem Vorstand des ASV Konstanz fand am Freitag den 28.10.2001 im Vereinslokal des Sportfischerverein
Kreuzlingen statt.
Zum ersten Mal konnten wir den neuen Präsidenten Joachim Mayer bei uns begrüssen, auch den neuen Jugendwart Tobias Heyn lernten wir
kennen. Im Wissen dass es sich mit vollem Magen und bei einem Glas Wein besser diskutieren lässt, wurden wir nach dem Apéro mit
einem "Spaghetti quatro stagioni" Menü mit anschliessendem Dessert verwöhnt.
An dieser Stelle gebührt ein grosser Dank an: Tini und Sepp Hess, Irma und Hans Steimle und Dani Schoch für das saubere, festliche
herrichten des Bootsstübli und die Zubereitung der Verpflegung. Wir waren stolz mit unseren Gästen in diesem Ambiente den Abend
verbringen zu dürfen.
Joachim Mayer berichtete von einer guten Fischersaison 2011, wir konnten ihm dies von unserer Seite auch bestätigen. Was die
Grenzüberschreitung von wenigen unverbesserlichen SFVK Mitgliedern anbelangt, fiel wegen den guten Fängen nicht so schwer ins Gewicht.
Auch die Bemühungen des Vorstandes um Einhaltung der Grenze mittels Infoblätter und Androhung von Sanktionen wurde von unseren Nachbarn
gewürdigt. So dass bei einem (oder mehreren) Gläschen Apenzeller auf das freundschaftliche und gutnachbarliche Verhältnis angestossen
werden konnte.
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Alfredo Sanfilippo
Abfischet 2011 Haltnau
Anlässlich des "Abfischen 2011" landeten 20 Sportfischer in der Weinstube Haltnau. Wie auf den Fotos ersichtlich wurde am Samstag, 15. Oktober 2011 auch gefischt. Es muss jedoch gesagt werden, dass der grosse
Fangerfolg an diesem Tag ausblieb.
Der Wirt, Werner Endres erwartete uns zu einer wohlmundenden Weinprobe. Der weithin bekannte Weinkenner verstand es ausgezeichnet uns mit Wein, Speis und humorvollen Einlagen die Zeit im Stübli vergessen zu lassen.
Das ganze wurde durch das Gitarrenspiel von Röbi Urweider und dem klaren Gesang der Sportfischer noch gesteigert.
An alle die diesen Bericht lesen muss gesagt werden, dass sich das Stübli mit zusätzlichen Gästen füllte und diese lautstark mitsangen. Die gemütlichen Stunden vergingen wie im Fluge.
Ein grosses Dankeschön für die Organisation an Kurt Strobel.
"Abfischen 2012" ich bin dabei !
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Präsident Dany Rüegg
Zusammenfassung Herbstversammlung 30. September 2011
Freitag, 30.09.2011, um 2005 Uhr, konnte der Präsident 84 Mitglieder zur Versammlung begrüssen. Davon waren 78 stimmberechtigt. Zudem begrüsst er den Gastredner,
Fischereiaufseher, Roman Niedermann.
Als Stimmenzähler wurden Dominik Urben und Kurt Villiger vorgeschlagen und mit Applaus gewählt.
Das Protokoll der Frühjahrsversammlung 2011 wurde einstimmig angenommen und dem Aktuar verdankt.
Roman Niedermann hielt in der Folge einen informativen Vortrag über die Berufsfischerei am Bodensee/Obersee, mit dem Schwerpunktthema "Netze", insbesondere deren Arten und
Verwendungen sowie die Einsatzzeiten etc. Gespannt lauschten die Vereinsmitglieder dem mit Powerpoint unterstützten Vortrag. Im Anschluss daran konnten Fragen gestellt werden,
welche Roman Niedermann kompetent beantwortete. Mit Applaus wurde der einstündige Fachvortrag verdankt. Die Folien sind hier zu finden.
Der Präsident schilderte kurz den "Werdegang" unserer neuen Küche und stellte dann die taufrische Offerte der Firma Kocherhans AG in Wort und Bild vor. Es gab nur wenige
Verständnisfragen aus den Reihen der Vereinsmitglieder. Ansonsten wurde die Küche in der vorgestellten Art gutgeheissen.
Der Bootshausverwalter und der Hafenmeister riefen wie alljährlich die Mitglieder dazu auf, sich an die Anordnungen zu halten und Sauberkeit walten zu lassen, sowohl im
Bootshaus/Fischküche als auch bei der Steganlage. Insbesondere zum Thema Sauberkeit orientierte der Präsident dahingehend, dass nach Erstellung der neuen Küche entsprechende
Pflichtenhefte erstellt werden. Zudem wies er auf die Hafenordnung hin, worin u.a. das Füttern von Wasservögeln im Hafen verboten ist.
Der Präsident orientierte die Mitglieder über das Vorgehen des Kantonalen Fischereiverbandes. Zudem legte er das Austrittsschreiben des SFVK vor, welches bereits eingeschrieben
beim Kantonalverband eingereicht war. Nach kurzer Diskussion wurde darüber abgestimmt. Mit grosser Mehrheit und ohne Gegenstimme waren die anwesenden Mitglieder dafür, dass der
SFVK aus dem Kantonalverband austritt. Der Präsident wird dies entsprechend nach aussen kommunizieren.
Um 2245 Uhr wurde die interessante und allseitig respektvolle Herbstversammlung geschlossen.
Für die Bewirtung in der Pause waren die beiden Kurt's (Schmidt/Strobel) verantwortlich und Pius Eigenmann war Bierspender. Herzlichen Dank den engagierten Mitgliedern.
Bericht: René Stücheli
Ausflug der Pensionierten vom 6.9.2011 nach Zürich
Insgesamt 14 der bereits im Ruhestand stehenden Mitglieder nahmen in diesem Jahr unter Leitung von Kurt am Pensioniertenausflug teil.
Ziel war der Besuch des Kriminalmuseums der Kantonspolizei Zürich. Gemeinsam reisten wir mit dem Zug von Kreuzlingen via Weinfelden an.
Unterwegs stiessen noch einzelne auswärts wohnende Fischerkollegen zu uns.
Vom Hauptbahnhof Zürich herkommend trafen wir nach einem kurzen Fussmarsch um 15 Uhr in der nahegelegenen Polizeikaserne ein. Dort
wurden wir nach kurzer Begrüssung durch einen fachkundigen Leiter in die Museumsräume geleitet und betreut. Eine interessante Diashow
vermittelte uns eine Einführung zur geschichtlichen Entwicklung der Polizei und deren erste Hilfsmittel. Im Anschluss an die Diashow
hatten wir Gelegenheit uns selbständig durch die Museumsräume zu bewegen und die verschiedensten Exponate zu bestaunen. Neben einer
grösseren Waffensammlung, die unzählige Pistolen, Karabiner und sonstige spezielle Waffen enthielt, waren auch weitere Gerätschaften und
Hilfsmittel im Zusammenhang mit Verbrechen zu sehen.
Im dritten Teil konnten wir einiges über besondere Kriminalfälle der letzten Jahre und auch allgemeines zur Arbeit der Polizei in den
verschiedensten Sparten (Raub, Mord, Erpressung, Fälschung, Drogen etc.) erfahren. Unser gestecktes Ziel maximal ca. 2 Stunden dort zu
verbringen war in Anbetracht der Vielfalt der interessanten Themen und Fälle zu schnell erreicht. Zum Abschied überreichte Kurt unserem
sachkundigen Führer zur Erinnerung und Dank ein Sackmesser des Vereins.
Im gemütlichen Teil gings mit Tram und/oder Fussmarsch zur Schiffanlegestelle beim Landesmuseum. Von dort aus unternahmen wir mit einem
Limmatschiff eine Rundfahrt via Bürkliplatz, Tiefenbrunnen zum Zürichhorn und zurück zur Haltestelle Limmat. Von hier aus waren es nur noch
wenige Schritte ins Niederdorf wo wir nach einem kurzen Bummel unser nächstes Ziel erreichten. In der Bierhalle Wolf nahmen wir zum
Abschluss unseres schönen Ausflugs noch Speis und Trank ein, bevor wir uns nach 21 Uhr Richtung Hauptbahnhof begaben um dort die Rückreise
anzutreten. Der Wettergott bescherte uns mit dem sonnigen und warmen Tag ideale Bedingungen für diesen interessanten Ausflug.
Bericht: Rolf Born
Fischertrip Überlingersee
Am letzten Juli-Wochenende realisierte eine Gruppe passionierter Fischer vom SFVK einen mehrtägigen Fischertrip auf dem Bodensee, von
dem schon lange gesprochen wurde.
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Am Freitagnachmittag um 16.00 Uhr trafen sich Alex, Michael, Friedrich, Dominic, Olivier und Pascal beim Bootshaus. Wie erwartet waren
nicht alle pünktlich, was allerdings kein Problem darstellte, da wir überhaupt keinen Stress hatten. Um 18.00 Uhr waren die Fischerboote
beladen und die Motoren wurden gestartet.
Für Freitagabend stand die Überfahrt nach Unteruhldingen auf dem Programm. Nachdem auch die letzten Teilnehmer den Hafen erreicht
hatten, belegten wir die Boote am zugeteilten Platz. Wir richteten die Schlafplätze auf unseren Booten ein und stillten dann unseren
Hunger (und Durst) in einem gemütlichen Restaurant.
Am Samstagmorgen brachen wir bei Tagesanbruch auf und schleppten Richtung Bodman, zumindest diejenigen, welche nichts zuhause vergessen
hatten... ;-) Am Samstagmorgen stiessen auch Peter, Leo und Rolf dazu. Geschleppt wurde auf Hecht und Saibling mit dem Ziel, den einen
oder anderen Fisch am Abend auf den Grill werfen zu können. Tiefe Temperaturen und mässiger Westwind sorgten für unangenehme Bedingungen.
Im Wissen, dass das Wetter besser werden würde, liessen wir uns aber nicht von unserem Vorhaben abbringen und schleppten die rund fünf
Stunden von Unteruhldingen nach Bodman. Alle Boote konnten den einen oder anderen Biss verzeichnen und so wurden einige Hechte sowie ein
Saibling gefangen. Am Abend traf dann auch noch Patrice bei uns ein, der Bodman nach drei Telefonanrufen und einer sagenhaften Zeit von
drei Stunden erreicht hatte. Die Suche nach einem geeigneten Grillplatz war nicht einfach. Dennoch sind wir an einem Ufer mit kleinem
Sandstrand fündig geworden. Die Boote zogen wir ans Land und machten ein Feuer. Jeder trug etwas zum Abendessen bei und so entstand ein
vielseitiges Angebot: Saibling vom Grill, Hechtfilet, Würste, Reis, Kartoffeln, Maiskolben und sogar Chili con Carne. Ein wahrer Genuss
in einer idyllischen Umgebung! Das Essen muss so gut gerochen haben, dass auch eine Passantin bei uns unterkommen wollten. Vielleicht
lag dies aber auch am Charme von einem Fischer unserer Runde... ;-)
Am Sonntagmorgen schleppten wir zurück Richtung Kreuzlingen. Auch hier konnten einige kleine Hechte sowie einige Saiblinge gefangen
werden. Aufgrund des schönen Wetters waren wir aber nicht die einzigen Boote auf dem Überlingersee. So packten wir nach dem Mittag
zusammen und fuhren die restliche Strecke bis Kreuzlingen.
Fazit: Fische gibt's im Überlingersee nicht mehr als bei uns. Die Umgebung, das Abenteuer und das Zusammensein unter Kollegen war aber
ein wahrer Genuss! Eine Wiederholung wird's auf jeden Fall geben, spätestens im Sommer 2012...
Pascal & Dominic Urben
Besuch bei Angelverein Wolfach
Am 21. Mai 2011 fuhr eine Delegation des Sportfischer-Verein Kreuzlingen los um die längst ausgesprochene Einladung des Wolfacher
Angelvereins anzunehmen. Es waren dies Hans und Irma Steimle, Sepp und Tini Hess, Marco mit Evelyn Cusinato und Alfredo Sanfilippo.
Um 14.15 Uhr wurden wir bei der Pension Grünach von den Vorstandsmitgliedern des Angelverein Wolfach empfangen. Mit unseren
Angelfreunden ging es zum Fischen an die Kinzig. Sepp und Hans schlossen sich Peter Hubrich an, Alfredo folgte Andreas Hubrich und Heinz
Heinrich nahm mich unter die Fittiche. Unsere Partnerinnen Irma, Tini und Evelyn wurden von Robert und Brunhilde Würz, Gottlob und Hella
Springmann, Doris Heinrich und Gabi Hubrich zur Besichtigung in die Dorotheen-Hütte geführt.
Sepp blieb seinen Blinkern treu, die anderen versuchten sich mit der Fliege. Hans hatte damit als Fliegenfischer-Profi natürlich keine
Probleme. Alfredo wurde von Andreas in die Wurftechnik eingeführt. Ich hatte zum Anfang so meine kleinen Probleme die aber schnell
verschwanden. Ab und zu verfing sich mal ein Rückwurf in den Bäumen. Sepp, Hans und Alfredo hatten einigen Erfolg zu verbuchen.
Ich hingegen hatte, ausser viel Spass und einer kapitalen Forelle die zwei mal wild aus dem Wasser sprang und sich losreissen konnte,
keinen Erfolg. Als Abwechslung wollte Alfredo das Fischen mal kurz unterbrechen und legte eine Schwimmeinlage ein.
Nach dem Angeln hatten Heinz und ich einen riesigen Durst und genehmigten uns zuerst ein Bier. Heinz bekam schon die ersten
Anrufe, wir wurden vermisst, waren wir doch am Abend zum einem Vesper eingeladen.
Nach dem Duschen wurden wir in den Bartleshof chauffiert. Wir nahmen in der Vesperstube platz wo ein Damen-Turnverein aus der Schweiz
lautstark am Feiern war. Wenig später verzogen wir uns in die obere Etage wo wir unter uns waren. Das Bier floss in Strömen und die
Vesperplatten waren reichhaltig gefüllt. Trinksprüche wurden vorgetragen die unsere gute Laune aufrecht hielten (In die Mitte, zur T..., ... husch
husch). Um die Servicekraft etwas zu entlasten nahm Andreas kurzerhand einen Stift in die Hand und schrieb die Bestellungen auf. Es wurde
gefeiert bis nach 23.00 Uhr. Danach fuhren wir in die Pension zurück.
Nach dem reichhaltigen Frühstück wurden wir wieder bei der Pension abgeholt und fuhren zu einer Lachsaufzuchtstation. Hier gab es sehr
viele Infos über die Zucht und das Aussetzen des Lachses.
Zum Schluss trafen sich nochmals alle im Flösserpark. Wir tranken noch das eine oder andere und Robert gab uns noch eine kurze
Geschichtsstunde über frühere Treffen. Zum Andenken an den tollen Besuch übereichte er uns 4 kleine Glasfische als Abschiedsgeschenk.
Um 13.00 Uhr machten wir uns alle auf den Heimweg in die Schweiz.
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Bericht: Marco Cusinato / Fotos: Josef Hess, Evelyn Cusinato
AnFischet vom 30. April 2011
Was soll ein An Fischet, wenn nicht gefischt wird? Seit einigen Jahren treffen sich die "Hegener und Rutenfischer" zum Saisonanfang zu
einem gemütlichen Beisammensein. Es ist keine Ewigkeit her, als man bereits Ende April im Trichter Chretzer fing. - Dannzumal lohnte es
sich frühmorgens zum Fischfang auszufahren und danach zum gemütlichen Teil über zu gehen. Jetzt ist es halt etwas anders. Trotzdem der
AnFischet hat doch eine gewisse Tradition.
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Am letzten Samstag im April war es wieder einmal soweit. 14 Interessierte trafen sich um 0900 Uhr im Bootshaus. Mit Privatautos -den
Fahrzeughalter sei Dank- ging es in Richtung Romanshorn. Bei der Kant. Fischaufzucht- Anlage wartete bereits Fischereiaufseher Markus
Zellweger mit einem freundlichen Guten Morgen auf uns. Kurz Händeschütteln da, dort ein kollegialer Smalltalk, dann ging's los.
Überaus kompetent, kurzweilig und mit verständlichen Worten zeichnete Markus den Werdegang der heutigen Fisch-Aufzuchtstation auf.
Wohl die Modernste und Effizienteste weit und breit. Während früher die Muttertiere oder eben Zuchtfische in Weihern gehalten wurden,
leben sie heute artgerecht in Aufzuchtbecken. Dadurch und wegen den ganz kurzen Wegen beim Handling entfällt der Stress beim Streifen.
Modernste Futterautomaten sorgen für das Wohl der Fische.
Gespannt erwarteten wir die Wegnahme der Abdeckung vor dem Schaufenster. Überrascht und mit grossen Augen verfolgten wir die im Schwarm
vorüber ziehenden Forellen. Die offensichtlich auch uns neugierig beäugten. Solche Kaliber hätten wir auch gerne einmal am Haken.
Übrigens ist es hier so wie bei den Menschen, es gibt auch einige, die gegen den Strom bzw. Schwarm schwammen. Eine eindrückliche Schau.
Markus zeigte uns u.a. weiter auf, dass es zudem in den Thurgauer Bächen nach wie vor eine starke Natur-Verlaichung gibt, die wiederum
den Seeforellen bzw. uns Fischern zugute kommt. Möglich machte dies artgerechte Bachverbauungen. Aber auch bei Ufergestaltungen und
Hafenbauten im See steht heute der Fisch im Vordergrund. Die Meinung des Fischerei-Aufsehers hat wieder mehr Gewicht, weil man
mittlerweile gemerkt hat, dass sich Fachkompetenz auszahlt.
Das war aber noch nicht alles. Krebse, div. Fischarten und auch ein Aal hegt Markus in einem sep. Becken. Dies vor allem als Anschauungs-
Unterricht für Schulklassen und Besucher. Aber auch seine Moderlieschen-Zucht blieb uns nicht verborgen. Das Moderlieschen ist übrigens
auf der Liste der bedrohten Tierarten. Kapitale Störe sind in der Anlage auch zu bestaunen. Markus hält diese nicht etwa als Kaviar-
Lieferanten, sondern als Feriengäste für einen Hobby-Stör-Züchter.
Informationen über den Fischbesatz rundeten den fachlichen Teil ab. Dann ging's zum vom SFV offerierten Apéro. Jeder konnte die herrlichen
Sonnenstrahlen und natürlich einen guten Schluck im Garten von Melanie und Markus geniessen, mit einem Weitblick auf den Bodensee, der
seinesgleichen sucht. Übrigens waren Melanie und Markus einige Jahre sehr aktive Mitglieder des SFV. - Ein herzliches Dankeschön an beide.
Markus wurde auch noch wärend des Apéros mit Fragen geradezu bestürmt. Geduldig und kompetent konnte er diese beantworten.
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Zurück, beim Bootshaus, warteten die restlichen Teilnehmer auf uns. Im Seegarten war für 23 Personen aufgedeckt. Ein neuer Teilnehmer-
Rekord. Sowohl vier Vorstandsmitglieder als auch zwei "Neumitglieder" zählten u.a. zur illustren Gesellschaft, die gespannt auf den
Tafelspitz oder den hausgemachten Hackbraten warteten. Ganz von selbst entstand eine gemütliche Gesprächsrunde, gespickt mit Reminiszenzen
aus jüngster oder ferner Vergangenheit. Erwartungsvoll beobachteten die Hungrigen das Auftragen des Menues. Für alle ein leckeres Mal,
mit Service à discretion. Ein ganz Hungriger bemächtigte sich,unter den verzeihenden Blicken der Wirtin, kurzerhand dem "Nachschubgeschirr"
und bediente sein Vis à vis und sich selbst. Namen will ich keine verraten. jeder weiss, wer gemeint ist. - Ein spontaner Applaus für die
Wirtsleute drückte unsere Zufriedenheit aus.
So um 1500 Uhr herum klang der überaus informative und gemütliche An Fischet aus.
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Bericht: Kurt Strobel / Fotos: Alfredo Sanfilippo
Patrice Robert bei DRS1
Patrice war vom 07.03.11 an, 6 Tage lang, jeden morgen um 05.15 Uhr im Radio bei DRS1 zu hören. Ich habe die Interviews aufgenommen und stelle diese hier zur Verfügung.
Freundschaftsfischen mit der Fischerzunft Diessenhofen vom 08.01.2011
Um 6.30 Uhr trafen sich 12 Fischer des Sportfischervereins Kreuzlingen beim vereinseigenen Bootshaus. Man teilte sich auf die verschiedenen Autos auf und fuhr Richtung
Diessenhofen. Die Vorfreude war gross, durften wir doch gemeinsam mit den Diessenhofer Fischern auf dem Rhein Äschen fischen. Im Clublokal der Fischerzunft wurden wir
kameradschaftlich empfangen. Nach einem Kaffee bedankte sich Jean im Namen des SFVK und überreichte dem Präsidenten und Organisator Peter einige Speckseiten für einen
gemütlichen Hock der Fischerzunft.
Obwohl die Wetterprognosen nicht schlecht waren, regnete es draussen. Dennoch machten die meisten Bootsführer nach der Zuteilung der Kreuzlinger Fischer sofort ihre Boote
startklar. Wie sich später herausstellte ging es darum, die favorisierten Plätze zu besetzen. Ich durfte bei Erwin ins Boot einsteigen und da wir es etwas ruhiger genommen
hatten, mussten wir an vielen bereits stationierten Booten vorbei rheinabwärts fahren, was sich später allerdings als Vorteil herausstellte.
Die Montagen waren schnell vorbereitet und wir konnten die Zapfen mit den Hörnli oder den roten Haken als Köder, den Rhein hinunter treiben lassen. Zunächst ging es darum, die
genaue Tiefe des Gewässers auszuloten, da die Äschen ganz dicht am Gewässergrund standen. Nach über einer Stunde und mehreren Wechsel des Angelplatzes kamen die ersten Bisse
und damit die ersten Drills. Die Regenwolken hatten sich nun auch verzogen und die Sonne blinzelte hie und da durch den Nebel. Fast abwechslungsweise konnten Erwin und ich
Äschen drillen, bis wir schliesslich 6 stattliche Exemplare im Boot hatten.
Um ca. zwölf Uhr packten wir zufrieden unsere Montagen ein und fuhren zurück nach Diessenhofen. Leider hatten an diesem Morgen nicht alle Fischer gleich viel Erfolg, der
Angelplatz erwies sich als matchentscheidend. Im Anschluss ans Fischen fuhren wir zu einem Grillplatz, wo wir den tollen Fischertag bei Speis und Trank ausklingen liessen.
Um ein Erlebnis reicher fuhr man dann zurück nach Kreuzlingen. Es war ein wahrlich gelungenes Freundschaftsfischen, das wir gerne in Erinnerung behalten. Im Sommer werden die
Zunftfischer zu uns an den Bodensee-Obersee eingeladen und wir werden uns bemühen, genau so gute Gastgeber zu sein.
Im Namen aller Teilnehmer möchte wir uns nochmals ganz herzlich bei der Fischerzunft Diessenhofen für diesen tollen Tag bedanken. Ein weiterer Dank geht an die beiden Fisch-
und Jagdkollegen Alex und Peter, die die Initiative für das Freundschaftsfischen ergriffen und den Anlass organisiert hatten.
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Pascal Urben
Forelleneröffnung 2011
Montag, 10. Januar 2011, vormittags, traf sich eine motivierte Gruppe von Fischern im Bootsstübli des Sportfischervereins Kreuzlingen. Die
Stimmung war gut und es wurde lautstark über verschiedene Fangtaktiken und Fangtechniken diskutiert. Jeder träumte vom Fang einer schönen
Seeforelle. Dieser Traum wurde jedoch nur für zwei Fischer Wirklichkeit. Dazu mehr zu einem späteren Zeitpunkt.
Pünktlich 1200 Uhr hatten die 12 Fischerboote vom SFVK ihre Zügel im Wasser und somit hat die Saison für die Schleppangelfischerei am
Obersee begonnen.
Mein persönliches Erlebnis:
Schon beim Auslaufen aus dem Hafen Seegarten in Kreuzlingen sagte mir der erfahrene Fischer, Sepp Hess, dass wir um 1430 Uhr eine
Seeforelle fangen werden. Wenn ich ganz ehrlich bin, habe ich zu diesem Zeitpunkt nicht an seine Worte geglaubt. Während Sepp die Zügel
mit den Perlmuttlöffeln und Köderfischen setzte, hielt ich mit dem Boot Kurs Jakobssteg Hörnle. Plötzlich war auf dem Echolot bei einer
Tiefe von ca. 50 m ein grosser Schwarm Egli sichtbar. Sepp erklärte mir, dass sich die grossen Raubfische um diese Jahreszeit in der Tiefe
und gerne in der Umgebung von Fischschwärmen aufhalten. Auch diese Theorie nahm ich zur Kenntnis. Danach hielt ich Kurs Meersburg - Hörnle
- Tanklager Lengwil - Bottighofen - Meersburg. Diese Runde fuhr ich mehrmals ohne Erfolg. Ca. 1400 Uhr, beobachtete Sepp, dass unsere
Vereinskameraden mit ihren Schiffen ihr Glück auf offener See Richtung Osten suchten. Leicht angespannt behändigte Sepp sein Natel und
fragte bei Simon und Jean nach allfälligen Fängen. Es wurden jedoch nur "Bisse" gemeldet. Somit war für Sepp klar, dass ich weiterhin
meine "Runden" drehen soll. Er kontrollierte die Köder und entschloss sich dann, am untersten Zügel der Tiefseerolle sein "Rösli" zu
montieren. Beim "Rösli" handelt es sich um einen älteren Perlmuttlöffel, welcher weiss-gelblich scheint. Lautstark meldete er mir, dass
sein "Rösli" uns einen tollen Fang bringen wird. Nachdem nun an Bord wieder Ruhe eingekehrt war genoss ich den schönen Tag und zog an
meiner Backpfeife. Plötzlich, 1435 Uhr, wurde die Ruhe durch das Glockensignal der Tiefseerolle gestört. Ich hielt wie abgemacht Kurs
Lengwil Tanklager, die Geschwindigkeit hatte ich zuvor von 3,2 km/h auf 3,9 km/h erhöht und die Wassertiefe betrug ca. 48 m. Langsam
drehte Sepp an der Tiefseerolle und hängte zwei Zügel an die "Hundsschnurr". Endlich hielt er den Zügel mit dem Fisch in seinen Händen.
Lautstark kommentierte er seine Gefühlslage. "Das ist ein grosser Fisch ! Was habe ich gesagt, das "Rösli" bringt uns den Erfolg usw."
Auf einmal schoss der Fisch achterlich aus der Tiefe aus dem Wasser und wir konnten die Forelle zum ersten Mal sehen. Kurze Zeit später
sprang sie noch einmal steuerbordseitig, wenige Meter neben dem Boot aus dem Wasser. Dies war für uns beide ein unvergesslicher Anblick.
Mit seiner grossen Routine schöpfte Sepp die "65er Seeforelle". Dem "Rösli" sei Dank !
Mit dieser schönen Seeforelle liefen wir zufrieden in unseren Heimathafen ein. Im Bootsstübli genossen wir Fischer das feine Fondue von
Rolf Rieser und Jean Müller. Recht herzlichen Dank ! Es ist zu erwähnen, dass noch 2 schöne Saiblige gefangen wurden. Nach dem gemütlichen
Essen im Bootsstübli begab ich mich zufrieden nach Hause. Von der Forelleneröffnung 2011 werde ich bestimmt noch lange erzählen.